Die Brembach Fliege

Die Fliege

Obwohl die Fliege zumeist von Männern getragen wird, entsprang sie einst der Idee einer Dame, der Geliebten des berühmt berüchtigten Sonnenkönigs Louis XIV, der vor allem für seine Prunkbauten und seinen exzessiven Lebensstil bekannt war. Besagte Madame Pompadour erkannte, dass ihre Miederschleife einen provokanten und exzentrischen Halsschmuck darstellte. Dadurch wurde die Fliege schnell in vornehmen Kreisen salonfähig.

Seither hat die Fliege nicht nur eine formelle Entwicklung hinter sich. War sie im 19. Jahrhundert noch von längerer Gestalt und eher einer Schleife gleichend, wich sie in den 1950er Jahren der heute bekannten, kompakteren Ausführung. Damals war die Fliege hochmodern und wurde nicht nur in Begleitung eines Smokings oder Fracks zu einem besonderen Anlass getragen.

Mittlerweile erlebt das zeitlos schicke Accessoire eine Renaissance und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Zahl der überzeugten Querbinder-Träger steigt wieder stetig an, was auch daran liegt, dass zur klassischen Seidenvariante immer mehr Designs, Materialien und Ausführungen hinzugekommen sind.

Die Brembach-Fliege

Das besondere Design der Brembach-Fliege ermöglicht unterschiedliche Materialien miteinander zu kombinieren und zu einem exklusiven Accessoire zu kombinieren. Der Clou dabei: Sie besteht aus dem Wing, der eigentlichen Schleife und einem Ring, der den Knoten ersetzt, also aus zwei Komponenten, die individuell ausgetauscht und auf jeden Look abgestimmt werden können.

Die erste Kollektion ist eine sportlich-elegant anmutende Komposition aus Filz und Holz. Anschmiegsame Wollfilze, hochwertige handverlesene Hölzer und mehrere Jahrhunderte Handwerkserfahrung in der Fertigung machen jede Fliege zu einem Unikat.

The Wing

Der Wing ist das tragende Element der Fliege und ersetzt die eigentliche Schleife. Wie beim Ring sind bei Materialauswahl, Form und Oberfläche kaum Grenzen gesetzt. Angefangen bei Kreationen aus verschiedenen Filzen bis zu exklusiven Einzelstücken aus feinstem Leder, lässt die Verarbeitung verschiedenster Werkstoffe keine Wünsche offen. Für welche Form man sich entscheidet, ist vom jeweiligen Typ und Geschmack abhängig.

Gustavo
klassisch und konturiert

Daisy
modern, weiche Kanten, volle Rundungen

feinster filz

Der Wing ist aus feinster Merino Schafwolle, die in einem süddeutschen Traditionsbetrieb zu Filz verarbeitet wird. Seine erstklassige Verarbeitung macht ihn Formstabil und gleichzeitig anschmiegsam. Er sieht nicht nur hochwertig aus, sondern fühlt sich auch noch gut an. Die Farbvielfalt ermöglicht Kombinationen für jeden Geschmack oder Look.

The Ring

Der Ring ist das Herzstück der Brembach-Fliege und kennt bei Material sowie Oberfläche kaum Grenzen. Die Herstellung eines Rings aus ausgewählten und vielschichtigen Hölzern gleicht der Edelsteinbearbeitung. Vom Holzscheit, über den gedrechselten Rohling bis hin zum Feinschliff hat der Handwerksmeister das spätere Objekt immer vor Augen. So hebt er jedes Unikat aus dem Holz heraus und macht es zu einem einzigartigen Schmuckstück.
Die Wahl der Schliffart ist von zentraler Bedeutung und entscheidend für die spätere Oberfläche und Haptik des Rings.

Slim
Feiner, femininer Ring mit sanften Rundungen

Super
Leichte Radien an den äußeren Kanten,
die die Maserung besonders zur Geltung bringen

Straight
Solider und gerade geschliffener Ring

nussbaum

Der Nussbaum kommt ursprünglich aus Kleinasien, wächst aber heute sowohl in Asien, als auch Europa, Nordafrika und Amerika. Er gehört zu den Wallnussgewächsen. Nussbaumholz, eines der wertvollsten hei-mischen Hölzer ist in Deutschland sehr begehrt aber nur begrenzt verfügbar.

Das Holz des Nussbaums ist sehr hart und dauerhaft beständig. Es ist zwar nicht elastisch aber biegsam und seine Oberfläche lässt sich hervorragend bearbeiten. Das äußere Erscheinungsbild des Nussbaumholzes ist geprägt von schönen, facettenreichen Farbverläufen, die von einem leichten kakaobraun bis zu einem tiefen zartbitter reichen können. Die unregelmäßige Maserung schillert rötlich bis violett mit breiten, dunklen Adern und einer lebendigen Oberflächenstruktur.

rüster

Die Ulme ist ein in Europa weit verbreiteter Laubbaum, der aber, bis heute, unter dem Almensterben in den 1920er Jahren leidet. Rüster ist der althochdeutsche Begriff für Ulme, der heute geläufig ist.

Das Holz der Ulme ist ein schweres Hartholz, das zugleich relativ elastisch und zäh ist. Die Verarbeitungsmöglichkeiten sind stark von den verwendeten Werkzeugen abhängig, nicht zuletzt wegen der Härte des Holzes. Das Erscheinungsbild der Rüster ist charakterisiert durch einen sich vom Splint abhebenden Kern. Der Kern ist dabei dunkel bis hellgrau und hat zum Teil beinahe schwarze Einschlüsse.

Der Splint ist gelblich weiß. Die Jahresringe sorgen für eine feine, gleichmäßige Maserung.

ahorn

Als Laubbaum ist der Ahorn in Europa heimisch und hat eine gute Umweltbilanz.

Das Holz des Ahorns zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Elastizität aus. Es ist ein mittelhartes bis hartes Holz und muss vor seiner Verarbeitung richtig getrocknet werden, um Verfärbungen vorzubeugen und ein Reißen während der Verarbeitung zu vermeiden.

Das Erscheinungsbild des Ahorn ist geprägt durch eine gleichmäßige Struktur mit feinen und wohl verteilten Poren. Je nach Art, Standort und äußeren Einflüssen können leichte bräunliche Adern das leicht gelbliche, fast weiße Holz durchziehen.